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2019 / 29. Dezember

Danke 2019 – war schön mit dir.

Das Jahresende steht kurz vor der Türe und bevor der Gast 2019 geht, möchte ich mich für seinen Besuch bedanken. Nach einem etwas harzigen Start ins Jahr lernte ich einmal mehr, dass es wichtig ist, sich selbst zu achten und für sich einzustehen, wenn die Aussenwelt verrückt geworden ist. Vor allem aber hat mich dieses Jahr überflutet mit einem sensationellen Sommer, gefüllt mit kleinen Aktionen, mit denen wir die heissen Monate regelrecht eingeatmet und uns einverleibt haben. Und egal, wieviel wir davon assen, schmeckten, tranken, atmeten, wir bekamen nie genug davon. So unspektakulär es klingt, aber ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr ich die Momente aufgesaugt habe, in denen ich mit Freunden am See sitzen durfte, den Blick auf den Sonnenaufgang gerichtet. Stundenlange Fahrten in meinem Cabrio, den Wind in den Haaren, die Sonne auf der Haut und eine gute Playlist in den Ohren, Baden im See, Abende am Wasser, Kerzenlicht in der Nacht, Grillgeruch in der Nase, Grillengezirpe bis in die Morgenstunden und einfach nicht ins Bett gehen, weil der Sternenhimmel und die laue Sommernacht einen nicht losliess. Ein wenig war es so, als dass die Kindertage ihren Feenstaub über diesen Sommer gelegt hätten, waren wir doch jung und wild und frei, wenn wir wach blieben, bis die Wolken wieder lila sind und wir die Zeit vergassen oder dass am nächsten Tag Verpflichtungen auf uns warteten. Zeit mit wundervollen Menschen, einzigartige Charakteren, gespickt mit Lachen und guten Gesprächen. Barfuss laufen, Badekleidung, leichte Sommermode, nasse Badetücher über den Stuhl gehängt, Luft getrocknete Haare und von der Sonne dunkel gefärbte Haut. So manches gute Essen und so viel Prosecco und Wein haben die Zeit zusätzlich versüsst, dutzende von Orten erkundet, besucht, Erlebnisse und Menschen, Begegnungen, Worte, Gesang, Sommer, Sonne, Leben, fühlen, atmen, sein, herrlich. Wir haben den Sommer genossen, wir haben den Bodensee und das Beachleben zelebriert und als wären wir dafür verantwortlich, hat uns Mutter Natur noch mehr Sonnentage geschenkt, bis weit in den Herbst hinein. Es war die Leichtigkeit, mit der wir auch den Herbst einsogen und es uns gut gehen liessen. Sogar im Dezember war die Sonne stärker als der Schnee, der die Schweiz sonst heimsucht. Alles, was in diesem Jahr nicht so gut gelungen ist, hat irgendwie seine unschöne Wirkung verloren, denn die fette, satte Zeit mit so phantastischen Menschen, die ich meine Freunde nennen darf, überragt einfach alles. Weil ich die Momente am See dermassen aufgesaugt habe, erlebe ich vor dem inneren Auge immer wieder, wie schön dieses Jahr war, wo ich überall war und wie getragen ich mich gefühlt habe. Und so darf ich auf ein – und ich sage es gerne nochmals – fettes, sattes, geniales und überschönes 2019 zurückblicken. Meine Freunde wissen immer noch nicht, wie wundervoll sie sind, auch wenn ich nicht müde werde, es ihnen immer wieder zu sagen und zu spiegeln.

Leider hatte dieses Jahr auch wieder Abschiede im Gepäck, umso mehr danke ich für jeden Tag, an dem «meine» Menschen und tierischen Begleiter  am Leben und um mich herum sind. Kein Geld der Welt kann diese Zeit aufwiegen, die ich wie einen Schwamm aufsauge, heute mehr denn je und ich habe es zum Ziel gemacht, das noch mehr zu kultivieren. Umso mehr ist Selbstachtung wichtig und umso wichtiger ist es, den Moment zu geniessen – in vollen, hemmungslosen und verschwenderischen  Zügen. Selbst wenn der Abschied vom Bleicheweg in Goldach noch immer tief schmerzt, bin ich doch auch dankbar für diesen Schmerz, denn er spiegelt mir, wie wunderschön es war in meinem alten Haus, mich da so lange Zeit austoben zu dürfen und auf reichliche, schöne Erlebnisse zurückzublicken, die mein Herz fluten und für das ich die ganze Welt umarmen könnte. Vielleicht habe ich die alte Villa ein bisschen zu wenig wertgeschätzt, doch Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen. Ein Prosit auf mein altes Mädchen am Bleicheweg 6, ich danke dir für alles. Diese Geschichten und Bilder kann mir niemand nehmen. Und ich vermisse meine alte Villa wirklich sehr. Mögest du geliebt und geschätzt werden von den neuen Mietern, die hoffentlich genauso wundervolle Zeiten erleben wie ich dort. Und passend zu diesen Worten scheint mir die Sonne ins Gesicht und das am 29. Dezember 2019 und auf dem heutigen 3-stündigen Spaziergang durch die Natur hat mir das Jahr 2020 mit beinahe schon verrückt viele Glücksbringerzeichen Boten geschickt, was ich nächstes Jahr erwarten darf.

Neben meinen Freunden bin ich aber auch mir selbst dankbar, ohne überheblich sein zu wollen. Ich danke mir, dass ich immer wieder aufgestanden bin, mich immer wieder reflektiert habe, neue Wege gesucht und Lösungen gefunden habe und nie müde wurde und nicht müde werde, weiterhin an mir zu arbeiten und in die Richtung gehe, in der ich meine Wünsche und Träume erfüllen werde. Es war ein langer Weg bis hierhin und ich freue mich wie ein kleines Kind, dass ich «meine Sterne neu gerichtet habe», wie es in einem Film von Heath Ledgers so schön heisst. Ich bin mir dankbar, dass ich mir nicht habe einreden lassen, was alles nicht geht und ich bin dankbar, dass ich manchmal so bockig und stur war, nicht aufzugeben oder an Dinge glaube, die andere für unmöglich hielten. Ich bin mir dankbar, dass ich mich von echten Freunden reflektieren lasse und dass ich mir von unerheblichen Aussenstehenden nichts sagen lasse, die nicht leben, was sie sagen und ich bin stolz darauf, dass ich meine Seele nicht (mehr) verkaufe. Ich bin stolz auf mich, was ich aus mir gemacht habe und noch aus mir machen werde – und dass ich einen eigenen Weg gehe, den nicht jeder verstehen muss. Ich bin stolz auf meine Andersartigkeit und auf meine Lernprozesse, auf mein grosszügiges Wesen und mein grosses Herz. Der Aufwand hat sich mehr als gelohnt und ich freue mich, andere Menschen dabei begleiten zu dürfen, dasselbe für ihr Leben zu tun.  Ich wünsche mir, dass ich so viele Menschen wie möglich mit dieser Energie anstecken und inspirieren darf.

Euch allen wünsche ich ein frohes neues Jahr und einen gesegneten, gesunden Start ins 2020.

2019 / 28. Dezember

Danke 2019 – eine Hommage an das alte Vinyl – zurück zum Rock’n roll

Wie es Teil der Rauhnächte und deren Rituale ist, geht es im Dezember auch darum, eine Rückschau zu halten, um sich auf das kommende Jahr vorzubereiten. Und das möchte ich gerne mit euch teilen. Wie wir wissen, sind Rituale für Herz und Seele enorm wichtig, weshalb ich mir vor ein paar Wochen wieder einen Plattenspieler angeschafft habe, um meine Rituale auszuweiten. (ich gebe ungern zu, dass ich vor Jahren aus Platzmangel über 6000 Platten verschenkt habe, ich könnte mir heute ins Knie beissen, lach). So schön es ist, digital alles und überall verfügbar zu haben, sind doch die Tage, an denen du ein altes Vinyl aus dem Cover klaubst, das Rascheln des Papiers, das die Platte schützt, ein Vorbote auf den kommenden Ohrenschmaus und damit auch das «Sichrausnehmen» aus dem schnellen Alltag  –  und genau das wird immer wichtiger. Sich mit Vinyl wieder auf eine Band einzulassen, sich auf EIN Album einzulassen und eben nicht aus der Playliste kurz auf vor – und zurückspulen zu können, beinhaltet den Akt der Achtsamkeit auf höchstem Niveau. Sich mit einem guten Glas Wein darauf zu freuen, wie die Nadel über das schwarze Vinyl schwebt, um dann mit einem kurzen Rauschen den Sound zu starten, erinnert auch an die rebellischen Tage der Jugend, wo keiner über uns die Macht hatte, Zeit und Raum von uns zu stehlen oder uns zu beschneiden mit tausend unsinnigen Regeln. Ich darf wohl sagen, dass keiner von uns wirklich freiwillig erwachsen worden ist und diese unsinnigen Verbote da draussen lassen uns manchmal wünschen, wir wären noch immer die langhaarigen ACDC-T-Shirt tragenden Kids von damals, die sich nichts sagen liessen. Damals gab es weder CD noch digitale Möglichkeiten, sondern eben nur Vinyl und Sonntage, in denen wir uns an die Musik verloren haben. Wir reisten mit den Songs mental in die Konzerte dieser Bands, schwärmten von langhaarigen Gitarristen und seufzten, wenn sie ihre Soli minutenlang über den Aether dudelten. Wir verloren uns in den Texten, ach, wie schön könnte es doch sein im donnernden Sound des Rock’n Roll. Und wir waren rock’n roll, durch und durch. Wir feierten lange, wir tranken viel, ganz genauso wie es die böhsen Onkelz von der Bühne schreien. Sogar unsere Feste, insbesondere die von unserer Hen Rock Zeit, waren nur dank Vinyl möglich und wir alle erinnern uns, wie wir flächendeckend zu «we will rock you» auf die Knie gingen, um mitzumachen. Und wenn es nicht im «Globo» möglich war, war es doch  die eine heilige Handlung, die wir stets ausführten, selbst wenn wir zuhause auf dem Zimmerteppich völlig alleine die Zeit vergassen, bei diesem Lied auf den Knien mitklatschten und uns ausdachten, dass wir noch immer im Konzertsaal vor der Band knien und sie da oben mit Freddy mit uns die Freiheit feierten. Die Freiheit der Musik, die unsere Herzen immer entzündet und diese Rebellion, die uns niemand nehmen kann. Ich erinnere mich an Zeiten, wo dutzende Cover um uns am Boden lagen und wir die Zeit komplett vergassen, als wir den alten Sound durch die Räume jagten. Die Zeit verlieren – was für ein wichtiger Akt in der schnellen Zeit, die uns ständig ruft mit jedem Impuls von Handy und Internet, mit Arbeitgebern, die uns komplett vereinnahmen oder sogar auspressen bis hin zum Verbrennen. Sich rauszunehmen, um eben altes Vinyl zu geniessen, auszuhalten, dass man nicht auf «vorwärts» drücken kann, lässt einen entschleunigen und in die Musik in einer anderen Zeit eintauchen und sich der Band ganz hinzugeben und damit all den Bemühungen dieser Musiker, damit dieses Album entstehen konnte. Plötzlich nimmst du das Cover und schaust, bei welchem Lied du gerade bist und willst mehr über den Text wissen. Du lässt dich ein und das ist einer der wichtigsten Prozesse unter Menschen und Tieren – in Beziehungen überhaupt – einlassen. Und hier spricht auch die Musikerin und Künstlerin aus mir, denn genau an diesem Punkt ist der Künstler dankbar, wenn du dich seiner Musik verschreibst. Dafür lebt er oder sie, dafür gibt er sein Sein, damit du dich in seiner Kunst verlieren kannst. Jeder Künstler hat seine eigene Magie und ist dankbar, wenn er oder sie dir seine Welt offenbaren darf. Und so stand auch das Jahr 2019 unter diesem Stern, sich alten Bräuchen wieder hinzugeben und eine gesunde Balance zu finden zwischen der Tempomoderne und den schönen alten Ritualen, die Seele und Herz auftanken lassen. Die Musik hat mich stets getragen und entfacht mein Feuer stets aufs Neue und keine Regeln der Welt schaffen es, den rebellisch verrückten Teenager in mir zu verbrennen oder ihn mir gar auszutreiben. Es sind immer wieder und heute mehr denn je die Musiker, Künstler und die Rebellen in uns, die das Ruder in die Hand nehmen, um unseren Planeten zu verändern und es ist wichtig, diese Energien heilig zu halten. Und Musik ist für mich eine der heiligsten Handlungen überhaupt, die mich trägt, die mich genesen lässt, die mich lebendig leben lässt und die mein Sein so befruchtet jeden Tag aufs Neue, seit ich denken kann.  Und eigentlich waren es die musiksüchtigen jüngeren Brüder meiner Mutter, die mir die Musik so nahe gebracht haben, denn mit ihnen habe ich schon als Kleinkind alle geilen Bands gehört und damit wurden quasi meine Programme geschrieben. Du kannst mir alles nehmen, nur nicht die Musik.

Nach einem nicht ganz einfachen Auftakt in dieses Jahr habe ich das Ruder selbst in die Hand genommen und klare Prioritäten gesetzt. Qualität vor Quantität. Es gab viel Zeit, in der ich zur Ruhe kommen und reflektieren durfte, mehr vielleicht als sonst und ich habe diese Zeit vollumfänglich genutzt, um zu entschleunigen und mir darüber klar zu werden, worum es im Rest meines Lebens gehen soll. Nach dem Tod meines Vaters vor zwei Jahren haben sich die spirituellen Kanäle wieder geöffnet im 2018 und in diesem Jahr durfte ich das weiter «professionalisieren», sodass auch die Kunden der Erfolgserlebnisse davon profitieren dürfen. Ueberhaupt sind die bisherigen Methoden wie Honig ineinandergeflossen, um daraus die «good karma challenge» zu entwickeln. Vor allem war und ist 2019 ein Jahr, in dem ich grosse Knacknüsse knacken durfte und wie der Alchimist von Paolo Coelho zu mir gefunden habe und erleben darf, welch wunderbare Menschen ich um mich herum habe und wie gesegnet ich bin. Mit dem Umzug ist mir vieles klar geworden – auch, dass wir in der lauten Welt von heute oft vergessen, welche Schätze wir jeden Tag in unserem Leben haben und dringend die Rituale wie z.B. oben beschrieben das Vinyl brauchen, um wieder unser Bauchgefühl und unser Herz zu hören, denn die Lautstärke der Sinnlosigkeit in der schnelllebigen Welt da draussen vergiftet den Kanal, gut auf sich selbst zu hören. Vielleicht hätten wir die eine oder andere Entscheidung anders entschieden, hätten wir realisiert, was wir damit verlieren. Doch auch diesen Schmerz dürfen wir transformieren und verstehen wie notwendig ein solches Erlebnis ist, um zu wachsen.

Und jetzt bitte ich euch, legt die Platte von Queen auf und geht mit mir auf die Knie, schüttelt die Haare und klatscht mit: «We will rock you», denn genau das werden wir 2020. Wir werden das Ding so verdammt geil rocken. Hallo 2020 – wir kommen.

2019 / 23. Dezember

Oh du Rechthaberische – Frohe Festtage

Ich habe letzthin eine schöne Geschichte aufgeschnappt über einen Mann, der einen jüdischen Rabbi besucht hat in den USA. Der Besucher hatte eine Diskussion mit dem Rabbi über die Art und Weise, wie heute Beziehungen geführt würden. Da habe der Rabbi von einem Ehepaar erzählt, das bei ihm Rat geholt hatte und das nun also vor ihm gesessen habe und die Frau habe sich über die Ehe beklagt. Nichts habe sie ausgelassen, sie habe geschimpft über ihren Mann und ihre Ehe. Der Rabbi habe sie weggeschickt und am nächsten Tag sei sie alleine zu dem Rabbi gekommen. Der Rabbi habe der Frau gesagt: «Du hast so recht, du hast in allem recht. Diese Ehe ist unzumutbar. Das ist wirklich schlimm. Ein paar Tage später seien sie wieder vor ihm gesessen und nun habe sich der Mann über die Ehe ausgelassen, er habe geschimpft und sich über seine Ehefrau aufgeregt. Wieder habe der Rabbi die Beiden weggeschickt und am nächsten Tag sei der Mann alleine bei dem Rabbi gewesen. Und auch zu dem Mann habe der Rabbi gesagt: «Du hast recht. Du hast ja so recht. Deine Ehe ist eine Zumutung.» Der Besucher, der dem Rabbi zugehört hatte, sah ihn verwundert an und fragte ihn, was das denn für ein Rat sei? Das helfe dem Paar doch nicht. Worauf der Rabbi gesagt hat: «Wissen Sie, ich kann nur Menschen helfen, die wirklich eine Beziehung führen wollen. Hier und vielmehr in den meisten Beziehungen heute geht es vielmehr darum, dass sowohl die Frau als auch der Mann Recht haben wollen. Sie haben ihren Grund verloren, warum sie die Beziehung führen. Und wenn wir alle Recht haben wollen, können wir keine Beziehungen führen. Beziehungen haben damit zu tun, dass man sich gemeinsam einlässt, neue Perspektiven zulässt, einmal vor- und nachgibt und Lösungen findet. Vor allem ist es aber wichtig, dass der Grundgedanke einer Beziehung ist, diese Beziehung führen zu wollen und nicht Recht haben zu wollen.»

Die Geschichte hat mich sehr angeregt und wenn es eine schöne Einleitung gibt zu den Feiertagen und einen Tipp für das kommende Jahr, dann, dass wir uns wieder mehr um den Grund kümmern, warum wir mit jemandem eine Beziehung, Verbindung, Freundschaft führen und uns besser darum kümmern, dass dieser Grund wieder neue Blüten bekommt und dauerhaft bestehen kann.

2019 / 22. Dezember

Du brauchst dich nicht auf die Veränderung zu konzentrieren.

In meinen Coachings erlebe ich immer wieder, wie die Menschen sich manchmal fast verbissen auf die erwünschte Veränderung konzentrieren. «Das muss ich ändern, das muss ich ändern, dann muss ich das….» Wenn wir uns so sehr auf die Veränderung konzentrieren, gehen wir ausschliessich ins männliche Prinzip: machen, machen, machen. Das männliche und das weibliche Prinzip suchen sich aber immer einen Ausgleich und sind erst zusammen wirklich erfolgreich, so wie ein Ball, der nur rollen kann, wenn zwei halbe Teile zu einem geformt werden, damit der Ball rund ist und rollen kann. Mit den Aktionen im Aussen ist es so beinahe so, als würde ein Baum sich nur auf die Aepfelchen konzentrieren, diese zu putzen, sich ihnen zu widmen und dabei zu vergessen, sich um seine Wurzeln und seinen Stamm zu kümmern. Kein Baum würde so vorgehen. Aber wir Menschen tun das. Dabei geht es darum, dass die Wurzeln und der Stamm genügend Wasser, Nährstoffe und Sonne bekommen, damit der Baum als Ganzes wachsen kann. Dann kommen die gesunden, roten Aepfel von selbst. Ausserdem gedeiht dieser Baum dann, damit er wachsen kann und darüber hinaus noch so viel Kraft hat für andere: Vögel, die in ihm hausen, Insekten, die sich an ihm betanken etc, ohne dass der Baum davon Schaden nimmt.

Was ich damit meine ist, dass wir uns nicht auf die Veränderung konzentrieren müssen, sondern auf unser persönliches Wachstum, ohne das wieder zu übertreiben. Wenn wir auf uns Acht geben, damit wir gedeihen, erfahren wir die gewünschte Veränderung von alleine. Geistige und physische Nahrung, die uns gut tut, genügend Bewegung und Fitness, gute Worte und Gedanken – möglichst in die Richtung, in die wir uns bewegen möchten, ausreichend Schlaf, viel Lachen, und vor allem einen Fokus. Worauf fokussiere ich mich jeden Tag? Mit wem spreche ich worüber? Sind es die Gespräche im Dorfladen über die Krankheiten der Nachbarn, sind es Themen, die voller Jammern und Neid handeln? Es ist beim Sprechen, beim Denken wie beim Essen genau dasselbe: was du reinstopfst, kommt auch wieder raus. Wenn du also nur Sch…» reinstopfst, kann der Output keinen Rosenduft hervorbringen. Wenn du dich nur darüber beklagst, wie dein Chef dich behandelt, wie du ständig zunimmst oder nur schon, dass du im Moment so demotiviert bist oder lustlos, dann sind das Gedanken, die Energie erzeugen, die du selbst wieder zu spüren bekommst – du bekommst mehr von dem, was du nicht haben willst. Lege deinen Fokus auf die Dinge, die du in deinem Leben haben willst, nicht auf das, was du nicht haben willst. Wir sind in der Schweiz ein wenig zu den ungekrönten Königen des Jammerns geworden, dabei haben doch eigentlich gerade wir nicht wirklich Grund dazu. Die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage sollten wir nutzen, um uns nicht nur physische Weihnachtsgeschenke zu machen. Lasst uns doch am Essenstisch vereinbaren, dass wir über Visionen im neuen Jahr sprechen, anstatt Revue passieren zu lassen, was alles nicht funktioniert hat im 2019. Das können wir ohnehin nicht ändern. Wenn wir gemeinsam feiern, ist es umso wichtiger, dass wir über Visionen sprechen, über das wir alles Tolles erleben möchten, Reisen planen, gemeinsam lachen und uns wieder einmal zeigen und sagen, wie wertvoll es ist, dass wir gemeinsam am Tisch sitzen. Behandle dich wie einen Baum, der seine Wurzeln und seinen Stamm pflegt in den täglichen kleinen Entscheidungen und richte deinen Fokus auf die Dinge, die dir Freude machen und auf das, worauf du zugehen willst. Die Veränderung kommt von alleine.

Euch allen einen gesegneten 4. Advent – christmas is loading….

2019 / 21. Dezember 2019 (Mittwinter)

GOOD KARMA CHALLENGE

Ich weiss, dass wir gute Methoden kennen, die uns sofortige Resultate bescheren können. Wer sich mit der Quantentheorie auseinandersetzt, weiss auch, dass Sofortheilungen grundsätzlich möglich sind. Davon spreche ich hier aber nicht. Es geht darum, dass wir laufend neue Heilmethoden oder Prozessentwicklungstools entwickeln, die alle quasi im Vorbeigehen konsumiert werden können, um dann alles «Hokuspokusfidibus» in Ordnung zu bringen. Dabei geht es mehr um die Tatsache, dass sich die Entwicklung der rasend schnellen Gesellschaft mehr an die Oberfläche katapultiert als vielmehr, dass es hier unterschwellig darum geht, sich nicht mehr einlassen zu können oder zu wollen. Da ich schon über die Veränderungen in Richtung weibliches Prinzip geschrieben habe, gehe ich darauf nicht nochmals ein, aber ich bin der festen Meinung, dass wir auch hier eine Veränderung spüren werden. Wieder lernen zu dürfen, sich einzulassen, ist eine der grossen Herausforderungen der neuen Zeit, des neuen Jahres, des neuen Jahrzehntes. Wenn wir uns eine Karotte ansehen, so nützt es nichts, dass wir am grünen Teil ziehen, der aus der Erde schaut, nachdem wir sie gesät haben. Sie wächst dadurch nicht schneller. Die Karotte schert sich nicht darum, wie schnell heute die Dinge laufen. Sie brauchte ihre Zeit, um zu wachsen. Und so geht es uns als Mensch und Persönlichkeiten. Gewisse Prozesse brauchen einfach Zeit. An meinem eigenen Leib habe ich erfahren, dass gewisse Ursprünge sich in ihrer Ganzheit zeigen, wenn sich Schichten lösen, die wir unbewusst darüber programmiert haben, um uns zu schützen. Und die sich erst zeigen und lösen dürfen, wenn wie Seele dafür bereit ist. Ich glaube daher, dass es umso wichtiger ist, dass wir wieder Coaches brauchen, die ihre Kunden auch Schritt für Schritt an diese Lösungen heranführen. Das mag zwar nicht so interessant sein wie die reisserischen Slogans: «Mit nur einer Sitzung werden Sie….» Natürlich gibt es Prozesse, die sofort gelöst werden können, aber ganz viel von unserem Seelenungleichgewicht möchte in dem Prozess gelöst werden, in dem du bereit bist, zu gehen oder vielmehr deine Seele. Und ich glaube, dass gerade Coaches, die darauf Wert gelegt haben, in den letzten paar Jahren ein wenig unter die Räder gekommen sind oder ihre Praxen nicht immer so gut gelaufen sind, weil es den Klienten nicht schnell genug ging. Abwarten und ausharren: die Zeit kommt wieder, in der die Menschen wirklich spüren, dass eine liebevolle und kompetente Beratung seinen Weg und seine Zeit braucht. Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen, 2020 ein neues Programm anzubieten, das ich «good karma challenge» nenne. In diesem Programm geht es nicht nur darum, liebevoll seelischen Hausputz mit der Vergangenheit zu betreiben, sondern vor allem aktiv eine neue Zukunft zu gestalten. Dafür wende ich alle Mittel an, die ich gelernt und von denen ich so überzeugt bin: Ich werde sie in die Termine einfliessen oder gezielt damit arbeiten. Vielleicht hast auch du Lust, deinen Weg neu zu sortieren. Dann freue ich mich, wenn du an Bord bist. Auf www.erfolgserlebnisse.ch und natürlich auch auf den social media – Kanälen werde ich dir mehr verraten in den nächsten Wochen.

2019 / 18. Dezember

Letztens habe ich mich mit einer Kundin unterhalten, die mir überschwänglich fröhlich erzählt hat, was sie alles mit den Werkzeugen lösen und verändern durfte, die ich mit ihr angewendet habe in Einzelsitzungen, an Gruppenabenden und in Wochenendseminaren. Schön, dass das gerade zur richtigen Zeit kam, denn ich machte mir mal wieder Gedanken, ob ich nicht noch eine weitere Ausbildung machen sollte, um mir und meinen Kunden etwas Neues anzubieten bei den Erfolgserlebnissen. Nachdenklich ging ich von diesem Treffen und habe in alten Unterlagen von mir gestöbert, unter anderem auch in den alten Seminardokumenten, die ich geschrieben habe. Also Flipchart und Seminarunterlagen rausgepackt, hab mich hingesetzt, als wäre ich ein Kursteilnehmer und irgendwie hat sich auf wundersame Weise der Zauber dieser Tage wieder entfaltet. All die Gesichter sah ich vor mir, wie sie am Samstagmorgen eintrafen und mit welcher Leichtigkeit sie sich am Sonntag in die Arme fielen, so vieles was sie hinter sich lassen durften.

Dann kamen mir meine eigenen Erfolge in den Sinn, die ich feiern durfte – vor allem mit der Klopftechnik EFT. Dieses Wunderwerkzeug ist für mich immer noch mein Lebensretter Nummer 1. Ohne diese Methode hätte ich nicht so vieles verändert und das Ruder komplett herumgerissen in meinem Leben. Die Liste ist ellenlang und ich musste schmunzeln, dass ich das alles nicht mehr präsent hatte. Auch die vielen Seminare und Teleseminare mit meine unvergleichlich genialen Trainerin Monica, mit Dr. Kam Yuen oder Erich Keller haben mich Quantensprünge machen lassen. Es folgten weitere Ausbildungen in Reiki, geistiger Aufrichtung, Schamanismus, energetischer Psychologie, Ho’oponopono, Hypnose, Meditation, access consciousness, S.E.P. und vieles mehr sowie der stetige Drang, mich weiterzubilden und persönlich zu entwickeln mit Hilfe von Büchern in fachspezifischen Nebenthemen und der unermüdlichen Selbstreflexion mit Coaches aus diversen Ecken. Mir ist es wichtig, die Themen ganzheitlich zu verstehen und nicht nur eine Methode anzubieten, die Kunden/innen bei und mit mir anwenden können. Ich wollte etwas schaffen, dass ihnen auch etwas in die eigene Hand gibt, womit sie selbst arbeiten können, wenn ich nicht anwesend bin. Und nach reiflicher Ūberlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mich besser wieder auf die bisherigen Werkzeuge konzentriere, weil sie so sensationell funktionieren und ich keine neue hippe Methode brauche. Das gute alte Werkzeug hat sich hundertfach und mehr bewährt und wird auch weiterhin in seiner Einfachheit die Kunden/innen begleiten und sie in ihren Prozessen unterstützen.

Der Film über die Klopftechnik EFT ist für mich immer noch selbstsprechend und hat mir in ähnlicher Weise Erfolge beschert. https://www.youtube.com/watch?v=7KAmrDCHzzs . Oder die Yuenmethode, über die ihr ganz viel erfahrt auf https://www.youtube.com/user/NoHealingPlease .

Die Astrologen prophezeien, dass in diesem Jahr ausnahmsweise die guten Vorsätze unter einem sehr guten Stern stehen, auch wirklich umgesetzt zu bekommen. Also warum nicht Einzelstunden bei de Erfolgserlebnissen buchen oder einen Gutschein zu verschenken? Ich werde in absehbarer Zeit die neuen Termine für Seminare und Gruppenabende veröffentlichen. Bleibt dran – sonnige Grüsse vom Bodensee. www.erfolgserlebnisse.ch

2019 / 12. Dezember (Vollmond)

In der Endlichkeit des Lebens begreifst du die Schönheit der Lebendigkeit. Wie oft verschenken wir Gelegenheiten, Menschen zu treffen, zu feiern, zu leben, uns lebendig zu fühlen, zu lachen oder zu tanzen. Wir sind müde, sind gestresst, tra la la. Wie oft ist der Fokus auf den sogenannten Sachen, die wir glauben «zu müssen» und dabei verpassen wir das Spielen mit den Kindern, das Schmusen mit den Haustieren, das Verquatschen mit Freunden. Dabei – es gibt eigentlich nichts Wichtigeres, als genau das.

Wir sind in Gedanken beim nächsten Tag, bei den Geldsorgen oder am Planen für irgendeinen Anlass, der in der Ferne steht. Wir verbeissen uns bei einem Konflikt im Rechthaben und sehen nicht, wie die Seele, die mit dir streitet, ihre eigene Geschichte hat, die vielleicht gar nicht so sehr etwas mit dir zu tun hat. Wenn du dann plötzich jemanden für immer gehen lassen musst, wenn Gevatter Tod anklopft, wird einem einmal mehr bewusst, dass wir vielzuviel Zeit vergeuden für negative Menschen,  Arbeitgeber und Termine, die uns nicht wirklich gut tun und uns keinen Spass machen. Ich frage mich auch manchmal bei mir, wieviel ich noch begreifen muss, um mich endlich ganz dem Leben zu verschreiben, obwohl ich das schon ganz gut mache, lach.

Aber ich darf noch mehr Menschen damit anstecken, denn die kleinen Dinge, die wir als «klein» bezeichnen, sind die grössten Geschenke, die umsonst vor unseren Füssen liegen. Ich habe beispielsweise in den letzten Monaten die Zeiten mit meinen Freunden dermassen genossen und aufgesogen wie noch nie im Leben. Ich habe mich richtig betankt an ihnen und wirklich beobachtet, welche wunderbare Menschen ich in meinem Leben habe, wie gesegnet ich bin und wie grosszügig mich das Leben mit diesen Charakteren beschenkt. Und mit jedem Tag, jeder Woche, wächst meine Bewunderung und meine Liebe für sie, denn es füllt sich immer mehr davon in meinem Herzen und ich sehe jedes Mal noch mehr Tolles an diesen Menschen, was sie manchmal gar nicht selbst sehen. Sie sehen oft nicht, wie grandios und wunderschön sie sind und dass ihre Einzigartigkeit ein bunter Blumenstrauss ist, der das Leben so schön bunt malt und sie so wertvoll sind für den Beitrag auf dieser Erde. Es ist nicht nur Weihnachtszeit, es ist auch die Zeit, in der wir wieder mehr mit dem Herzen sehen dürfen und schätzen, was direkt vor unserer Nase liegt. Suche nicht nach den grossen Ideen in der Ferne, die Ideen liegen zu deinen Füssen, weil du einfach wundervoll bist und genau deine Leidenschaften dich ausmachen und tragen. Das nächste Weihnachtsgeschenk wartet auf dich: verschenke dich dir selbst – und zwar hemmungslosen dem Leben. Umarme das Leben, liebe deine Menschen, beschmuse deine Tiere, sag einem Fremden auf der Strasse, wie wunderschön sein Lächeln ist und wenn er keines hat, dann schenk ihm deines. Wir haben noch so viel vor, lasst uns heute damit anfangen. Liebe, lebe, küsse, atme, tanze, feiere. Es ist das Leben – Himmel, es ist das Leben und es will leidenschaftlich gelebt werden.

2019 / 09. Dezember

Unbusy versus Faulheit. Ich liebe es, wenn ich eure Rückmeldungen lese. Danke danke danke. Unbusy hat aber nichts mit Faulheit zu tun, wenn ich das klarstellen darf. Unbusy ist eine gesunde Mischung, sich selbst wieder ernster zu nehmen, mehr auf sein Bauchgefühl zu hören und den Tag wieder leben und vor allem zu ER-leben. Wenn ich mit den Menschen heute spreche, bekomme ich durchs Band von allen dieselbe Rückmeldung. Dieser Stress ist hausgemacht, wir lassen uns versklaven von unserem eigenen Terminkalender. Jeder möchte es ändern, nur warum tut es keiner? Wie gesagt, es ist nichts Schlechtes daran, unter die Leute zu gehen, an Terminen teilzunehmen, uns zu vernetzen. Aber es ist fraglich, ob wir wirklich überall dabei sein müssen, ob wir auf jedes WhatsApp immer sofort reagieren müssen, ob wir wirklich so wichtig sind am Arbeitsplatz wie wir glauben, um Laptop und Geschäftshandy 24 Stunden bei sich zu tragen. Wir haben bisher so oft zu anderen «Ja» gesagt, aber nie begriffen, wie oft wir «nein» zu uns gesagt haben. Warum geben wir Anderen so viel Macht über das wertvollste Gut – die Zeit – ohne es zu hinterfragen? Andere haben so viel Macht über unser Leben, aber wir sind in demselben nicht selten «abwesend».

Wer einmal erlebt hat, wie es ist, Grenzen zu setzen, der wird schnell spüren, dass es möglich ist, wieder Herr oder Frau seiner Zeit zu werden. Wird schnell merken, dass er sich selbst vermisst hat, ohne es zu merken. Wird schnell merken, wie schnell er seine Batterien auftanken kann, indem er oder sie sich einfach rausnimmt.

Wir sind übersättigt. Alles ist überall verfügbar und die Verführungen der Neuzeit sind derer viele. Wir rennen allen Terminen hinterher, jedem Input, den wir heute als wichtig erachten und vergessen, dass alles im Leben seine Zeit braucht. Ist euch schon aufgefallen, dass Karotten trotzdem nicht schneller wachsen und wenn wir die Tiere ohne künstliche Medikamente aufpumpen würden, würden auch sie ihre Zeit des Wachtsums benötigen. Eine Schwangerschaft geht 40 Wochen, egal wie sehr wir dran drehen wollen. Warum nur haben wir uns dermassen verloren und glauben, alles beschleunigen zu müssen? Nach einem Umzug wollen wir sofort wieder funktionieren, dabei dürfen wir uns erst eingewöhnen, neu Wurzeln zu schlagen. Nach einem Todesfall haben wir ein paar Tage, um wieder durch die Tage zu rennen, dabei sind Wurzeln aus unserem Baum gerissen worden. Nach einem Arbeitsplatzwechsel haben wir Tage, um uns einzugewöhnen, dabei ist unsere Welt ins Wanken geraten und wir müssen uns ausbalancieren. Wir glauben, dass wir innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen schon wieder «müssen» «müssen» «müssen». Unsere Ladekabel fürs Handy immer dabei, die wichtigen schwarzen Dinger lassen wir nicht aufs Minimum fallen, aber uns selbst? Uns schon und das oft über Monate, manchmal sogar Jahre, dabei ruft die Seele schon lange um Hilfe. Doch es ist laut geworden, sodass wir nicht so gut sind im Zuhören. Und das alles mit dem Segen der Gesellschaft, der Arbeitgeber, der Aemter und des Umfeldes. Es gehört zum guten Ton, sich im Hamsterrad noch schneller zu drehen, wie ein Aston Martin, der im 2. Gang mit 120 kmh von St. Gallen nach Zürich brettert und das Tag für Tag. Das würde keiner von uns mit einem so edlen Wagen machen, aber uns selbst behandeln wir nicht halb so gut.

Es wird Zeit, dass wir die Handbremse ziehen und mehr ins Innere schauen, denn ruhiger werden, weniger «machen» und sich mehr erlauben, nichts zu tun und zu ruhen, ist nicht nur gut fürs Gemüt, sondern unabdingbar für die Gesundheit und ein gesundes Wachstum unseres Lebens. Ich kann zudem keine Führungskraft ernst nehmen, die mir ständig um die Ohren haut, wie viele Stunden sie arbeitet und ihre oder seine «Tschakka-Mentalität» (mein Haus, mein Garten, mein Boot, mein Haus, mein bla bla bla) sieht zwar geil aus, aber wenn ich sehe, wieviele sogenannte Macher-Typen irgendwann in die Knie gezwungen werden, weil sie das weibliche Prinzip über Jahrzehnte verletzt haben, sodass ihre Gesundheit sie irgendwann in die Horizontale oder ins Aus zwingt…. Wie soll so jemand wirklich Verantwortung für sich übernehmen und sein Unternehmen, wenn ich ständig Angst haben muss, dass diese Person in absehbarer Zeit zusammenklappt?

Versteht mich richtig, machen ist cool, Motivation und das innere Feuer in Ehren – nur  – das richtige Gleichgewicht machts. Und wenn wir ehrlich sind, wir haben eben jenes schon eine Weile verloren, denn sonst würden wir nicht alle unter derselben unsichtbaren Last ächzen. Und so bin ich immer noch der Meinung, dass «unbusy das neue Sexy» ist und wir im «Wenigertun» wieder mehr auf uns schauen und auf die Menschen und Tiere, die wir lieben. Die wertvollste Währung ist die Zeit, also lasst uns die gemeinsame Zeit wieder richtig zelebrieren, als wäre sie Gold wert, denn um ehrlich zu sein: genau das ist sie. Denn echte Kreativität, echte Wertschöpfung, echte Ideen, echtes Potential entsteht oft in der Stille, in der Ruhe, nicht selten in der Langeweile. Wenn wir uns alles immer vorkauen und alles überall verfügbar ist, hat unser kreativer Geist keine Möglichkeit mehr, etwas Neues entstehen zu lassen. Wir verarmen nicht nur emotional, sondern vor allem unser brillanter Kopf, der mit neuen Ideen dringend benötigt wird für das nächste Jahrzehnt, dem wir mit neuen Türen gegenüberstehen dürfen. Dieses Mass an Ueberinformation nimmt vielen kreativen Menschen auch den Wind aus den Segeln und nicht selten suchen Menschen ständig nach etwas und wissen nicht wonach, bis sie merken, dass sie ihre Kreativität gar nicht mehr erkennen, entdecken und ausleben können, weil alles geregelt, verfügbar ist, es zu allem, eine Meinung gibt oder ein Tutorial und nichts mehr selbst erkundet werden kann. Der fehlende Sinn, die fehlende Neugier macht so viel mehr mit unserem Gehirn als wir ahnen.

Also seid ein bisschen weniger hart mit euch, wir müssen nicht überall dabei sein, wir müssen nicht so viel müssen. Wir dürfen mehr in die Ruhe kommen und mehr Zeit mit den Dingen verbringen, die uns Spass machen. Da entstehen auch wieder geniale Ideen und vor allem Leute – wann habt ihr das letzte Mal wieder mal so richtig gelacht. Wir leben in einem der reichsten Länder und schaut euch die unfassbar traurigen Gesichter an. Macht so viel ihr könnt, um zu lachen, denn das Lachen katapultiert euch in die höchsten Energien, gratis und franko.

Und wer die Energiegesetze des Lebens verstanden hat, weiss, welches Potential sich darin verbirgt, nicht nur für Gesundheit und Liebe, sondern auch für Wohlstand und Freiheit.

2019 / 06. Dezember

Unbusy is the new sexy

Wer kennt sie nicht, die dauerbeschäftigten Kollegen mit dem Handy am Ohr und mit denen es kaum möglich ist, einen Termin zu vereinbaren. Sie haben immer so viele wichtige Termine und wichtige Menschen um sich herum, dass wir alle zu ihnen hochblicken, wie als Kind zum Christkind. Das sind doch die wahren Erfolgsmenschen, denen wir nacheifern müssen. Wenn sie denn da sind, sind sie mehr abwesend, als wirklich bei dir. Nun, solche Kollegen kennen wir alle, aber wir sind alle selbst zu solchen Zombies geworden, hat man heute kaum Chancen, die Leute gleichzeitig an einen Tisch zu bringen. Sogar doodle wird es schwindlig bei den Terminkollissionen. Der Klavier-Unterricht des Sohnes, die Weihnachtsaufführung der Tochter, Yoga über Mittag, Italienisch lernen am Abend, Hörbücher hören auf dem Laufband im Fitness-Studio und kurz reinschauen bei Kollegen zum Grillen, aber «ich kann nur kurz»… Ist euch aufgefallen, dass viele von diesen Menschen ständig beschäftigt sind, dass «wir» ständig beschäftigt sind und doch nichts wirklich tun und es sind längst nicht mehr nur Leute, die sich für leitende Positionen aufreiben und dabei sich selbst vergessen. Es sind Menschen wie «du», «du» oder auch ich manchmal. Traurig, wie wir zeitmässig verarmen und nur noch Treffen «to go» vereinbaren. Habt ihr schon mal in der letzten Zeit einen Gruppentermin organisiert? Die Hölle, ich sag’s euch. Dem einen geht es nur am Montag, dem anderen nur jeden zweiten Dienstag, der andere hat am Mittwoch die Kinder und kann nicht weg und am Donnerstag geht nur bis 21 Uhr. Und so weiter. Die vollen Terminkalender sind kein Garant für ein erfülltes Leben, vielmehr sind sie genau die «Verhinderer» derselben. Sie verhindern, dass wir unsere innere Stimme hören, dass unser Bauchgefühl arbeitslos geworden ist, dafür sind die Stresshormone im Dauereinsatz. Was alleine das mit unserem Nervensystem, unseren Zellen und letzten Endes mit unserer Gesundheit macht, muss ich euch nicht wirklich nochmals erklären oder? Ihr kennt die Geschichte vom grasenden Reh, das plötzlich von einem Raubtier gejagt wird, die Stresshormone hochfährt, bis es entkommt und eine halbe Stunde später wieder auf der Waldlichtung grast und längst vergessen hat, was gerade passiert ist, während wir unseren Hormonen kein «Herunterkommen» mehr gönnen und seit Monaten oder sogar Jahren im Ueberlebensmodus verharren. Die «übererfolgreichen» Menschen wollen uns glauben lassen, dass man nur genügend hart arbeiten und sich fokussieren muss. Vielleicht mag das für sie stimmen, nicht aber für alle. Vor allem stimmt es meistens dann, wenn es wirklich authentisch ist und wenn wir so laut geworden sind, hören wir unser Bauchgefühl garantiert nicht mehr. Also was genau ist dann authentisch? Wissen wir das wirklich? Wer ständig im männlichen Prinzip des Machens, Forcierens, Schaffens und Dauerbeschäftigseins ist, ohne den Ausgleich im weiblichen Prinzip zu schaffen (Entspannen, Innenschau, Geschehenlassen, Fühlen, fliessen, aus der inneren Kraft schöpfen und zur Ruhe kommen), wird früher oder später von seiner Seele, vom Leben, oder wie du es nennen willst, in die Horizontale gezwungen. Da eine Grippe, dort ein Unfällchen, bis zum Herzinfarkt oder Burnout, die Seele ist hier sehr kreativ, vor allem ist die Seele eigentlich der wichtigste Kapt’n, dem wir das Steuer aus der Hand gegeben haben und dem Verstand eine Rolle zugestehen, die ihm nicht gebührt. Er ist ein wichtiger Co-Pilot, aber als Kapt’n? …

Leider erlebe ich vor allem bei älteren Menschen, die ein Leben lang im Machermodus waren, wie schmerzhaft das Leben sie in die Knie, in die Horizontale zwingt. Lass dich nicht für dumm verkaufen, nicht alle superbeschäftigten Machertypen sind auf Dauer wirklich gesund und ausgeglichen unterwegs. Ich wünsche dir, dass du in den nächsten Wochen deinen Terminkalender mal genau beobachtest. Was tun wir den ganzen Tag, was uns wirklich gut tut und woran wir wirklich Freude haben? OK, im Angestelltenmodus ist das nicht in allen Bereichen so möglich, wie wir wollen, aber selbst dort ist die Ruhe die Kraft, die uns stärker vorwärtsbringt als das Herumzappeln und Forcieren. Die kommenden Monate und Jahre, vor allem das neue Jahrzehnt wird uns das weibliche Prinzip sehr anschaulich aufzeigen und uns dorthin lenken. Wer nicht freiwillig mitzieht, wird vielleicht etwas mehr durchgerüttelt. Die besinnliche Zeit in diesen Tagen ist der ideale Zeitpunkt, Termine auszumisten und auch Kontakte zu hinterfragen. Wer tut uns wirklich gut? Wer will wirklich in unserem Leben sein? Mit wem verbringen wir Zeit? Bringt uns das weiter, macht uns das wirklkich glücklich? Wo gehen wir einfach hin, weil wir müssen und wer sagt denn, dass wir müssen? Was tut uns wirklich gut und wann habe ich mir die Zeit mal wieder genommen für mich (und zwar nicht nur für Glühwein und TV, gamen oder andere Ablenkungen)? Klar, du kannst nicht wegen der wichtigen Termine, aber stell dir mal vor, dass das alles gar nicht so wichtig ist? Bei der nächsten Grippe lernst auch du, dass es ohne dich geht, ganz bestimmt. Und wenn es nicht bei den letzten Grippen war, wird es bei der nächsten sein oder bei dem nächsten Unfall – du entscheidest. Wir machen alle mit bei dem Ententanz, der uns eine Unentbehrlichkeit suggeriert, die wir sogar glauben. Aber meine Lieben, wo ihr wirklich unentbehrlich seid, ist an der Teilnahme an eurem eigenen Leben. Wieviel hat dein Leben wirklich mit dir zu tun?

Unbusy is the new sexy – mal wieder einfach Zeit für sich, mal wieder einfach «verhöcklen» mit Menschen, die sich einlassen wollen, und kein schlechtes Gewissen haben, mal einfach wieder einen sogenannt wichtigen Termin absagen oder gar nicht vereinbaren und vor allem für sich selbst Zeit und Raum schaffen.

Happy Sankt Nikolaus – Tag

2019 / 05. Dezember

Bist du ein Badewannen- oder Dusch-Typ? Kennst du Tests wie diese? Es gibt sie zu Hauf und vor allem auf Facebook. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Menschen daran teilnehmen. Menschen, von denen ich das nie geglaubt habe. Aber…. Keine Angst, hier geht es nicht um Datenschutz und andere Spielverderber. Nein – es ist doch mega interessant, sowas rauszufinden. Warum sind wir nur so scharf, solche Tests zu machen? Damit wir wissen, was für ein Typ XY wir sind oder warum denn dann? Ist es Langeweile oder ist es wirkliches Interesse? Was können diese 0815 Tests denn über uns wissen, was wir nicht schon selbst wissen? Worum geht es denn eigentlich bei solchen Tests? Ich sage euch, worum es geht. Es geht nicht so sehr darum, was wir herausfinden, sondern vielmehr, was die Tests mit uns machen, mit unserem Seelenbalsam sozusagen. Wir sind auf der Suche nach dem Pünktchen, was uns von anderen unterscheidet. Jemand, der uns sagt, wie besonders wie sind, wie einzigartig und am Ende des Tages, wie liebenswert und wunderbar wir sind. Hinter all den Tests liegt verborgen, was wir eigentlich wissen müssten, aber in dieser Welt lehren wir die Kinder alles Mögliche, nur nicht, wie sie sich selbst lernen und achten. Eigentlich wissen wir, wie besonders und liebenswert wir wären, doch…. Sagt uns das einer? Nö oder? Kritik und Effizienzwahn haben noch immer Hochkonjunktur. Deswegen haben so viele Scharlatane Hochkonjunktur, deswegen flüchten Menschen in Alkohol, Games und Co. Deswegen haben wir so viele Dating-Portale, weil wir letzten Ende alle auf der Suche nach Liebe sind, auf der Suche nach einem Sinn, auf der Suche nach…. «es muss doch noch was Anderes geben als das hier, was ich jeden Tag hier erlebe und etwas Anderes, als dieses Hamsterrad, in dem ich mich jeden Tag drehe». .

Wir sind auf der Suche nach uns selbst, weil wir uns in der lauten Welt verloren haben. Wir sind auf der Suche nach Zugehörigkeit und doch nach der eigenen Einzigartigkeit. Auf der Suche nach echtem Leben, was sich wahrhaftig anfühlt. Aber vor allem auf der Suche nach Anerkennung, das mit uns alles stimmt, egal was das aussen einem sagt. Auf der Suche nach Einzigartigkeit, denn Einzigartigkeit ist Liebe und Anerkennung in einem. Doch der Mensch ist mit seinem Säugetiergehirn seit hunderten Jahren mit denselben Bedürfnissen und Instinkten ausgestattet, aber das Aussen wird dem oft nicht gerecht. Unser Bildungssystem wird dem nicht mehr gerecht und die Arbeitsplätze schon lange nicht mehr. So legen wir vor allem den Fokus schon in der Schule auf Fächer, die uns als Menschen nicht wirklich in die Richtung formt, die uns wirklich weiterbringen würde. Fächer, die wir glauben, dass sie wichtig sind. Das ist nicht grundsätzlich verkehrt, denn Bildung ist eine wichtige Grundlage, doch…. Wer lernt schon, wie Beziehungen funktionieren, wie man Gespräche und Konflikte führt, wie man sich selbst managt und vor allem, wer lernt, wie Liebe gegeben und angenommen wird? Das geht seit einigen Generationen so, in der das Maschinenbauzeitalter Effizienz und Leistung aus uns herauspresst und uns zum Sklaven unserer Terminkalender gemacht hat. Doch es scheint, als wenn sich vieles neu ausrichtet. Viele sind «erwacht» oder mitten drin… Einige erleben das schmerzhaft, anderen geht das leicht von der Hand. Fakt ist, dass es ins weibliche Prinzip geht in den nächsten Wochen, Monaten und vor allem in nächsten Jahrzehnt. Wir dürfen uns ihnen stellen, ob wir wollen oder nicht. Ich freue mich auf dieses neue Jahrzehnt, denn es wird sich vieles in die richtige Richtung verändern, davon bin ich überzeugt. Bist du bereit für die vielen Veränderungen in eine völlig neue Richtung?

2019 / 03. Dezember

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Seit ich umgezogen bin, zieht es mich jeden Tag hinaus in die Natur, egal wie kalt es ist. Und sie beschenkt mich mit grandiosen Bildern und Begegnungen, die mich sprachlos machen. Die Wildtiere scheinen zu spüren, dass meine Energie sich verändert hat und ich zu der Energie zurückkehre, die ich in meiner Kindheit hatte, denn dort waren Tiere & Co. stets an meiner Seite. So viele Seminare und Weiterbildungen hinter mir ist es heute die Natur, die mich coacht und plötzlich sind alle Kanäle wieder offen, damit die geistige Welt mit dir Kontakt aufnehmen kann. Was da alles abgeht, macht mich demütig, voller Freude und ich möchte das auch in die Erfolgserlebnisse einfliessen lassen, vor allem Menschen, die sich ähnlich zurückgehalten haben wie ich in den letzten Jahren. Mit dem Ende von 2019 geht nicht nur ein Jahr sondern eine Zeit des Jagens und Kämpfens vorbei und das nächste Jahr hat viel für uns parat, vor allem, wenn wir bereit sind, unserem Herzen zu folgen und das loszulassen, was uns nicht (mehr) gut tut. Das braucht Mut und auch eine Brise Verrücktheit. Es geht ums Fliessenlassen, um mutige Entscheidungen, Friedenschliessen, Neuausrichtung und neues Gedanken- und Emotionsgut. Ich werde die Erfolgserlebnisse darauf ausrichten und auch die Coachings (Einzel- und Gruppen) vermehrt in die Natur verlegen. Ich freue mich, wenn auch du mit dabei bist. Abonniere doch «erfolgserlebnisse», um auf dem Laufenden zu bleiben. Stay tuned. Andrea

2019 / 19. November

Ich höre immer wieder von so vielen Menschen, dass sie sich verändern möchten. Sei es abnehmen, gesünder leben, Partnersuche, neuer Job, was auch immer. Aber ihre Strategien sind dieselben wie diejenigen, die sie in diese Situationen gebracht haben, in denen sie sich heute befinden. Ich kenne niemanden, der mit einer solchen Strategie langfristig wirklich was verändert hat. Meist ist der Frust danach auch noch grösser, weil «ich habe ja schon alles probiert». Wirklich? Meistens haben wir mit diesen alten Strategien nur neue Ablenkungsmanöver geschaffen. Und eine wunderbare Alibiübung.

Wenn jemand kein weiteres Ablenkungsmanöver kreieren will, muss er einen echten Grund haben, sich auf einen wirklich, wahrhaftig neuen Weg zu begeben. Und mit diesem neuen Weg wird er oder sie merken, dass diese Veränderung nicht mit Bücherlesen oder zwei, drei Seminaren geschieht. Sie geschieht, weil du dich einlassen möchtest und weil du neue Strategien schaffen möchtest. Es ist die tägliche Routine, die verändert werden muss, weil man sein Ziel oder seine Motivation verändert hat. Und das führt zwangsläufig zu neuen Ergebnissen. Wer aber nur neue Ablenkungsmanöver braucht, wird viel Geld und Zeit für kurzfristige Veränderungen und deren Alibiübungen ausgeben, die sich zwar befristet gut anfühlen, aber nichts Anderes als Ablenkungsmanöver bleiben. Und der Frust, weil es nicht geklappt hat, wird dich bestärken, nichts mehr verändern zu wollen, weil ja ohnehin nichts geklappt hat von dem, was du vermeintlich versucht hast.

Vielleicht sind diese Ablenkungsmanöver Teil deiner Blockade, echte Veränderung zuzulassen oder gar zu wollen. Ablenkungsmanöver sind gute Freunde und nicht selten wertvolle Krücken im Leben. Mehr davon unter erfolgserlebnisse.ch

Sehr spannender Beitrag, lohnt sich bis zum Schluss

https://www.youtube.com/watch?v=KWrocimbPHI

2019 / 22. September

Der Unterschied zwischen «Führen» und «Leiten»? Wahrscheinlich die Interpretation, die wir ihr geben. Das Wort «Führen» ist im deutschsprachigen Raum noch immer negativ behaftet & durch die Arbeitswelt «ausgelutscht». Für mich ist eine Leitfigur jemand, der sich selbst leitet, der sein Leben leiten & der seine Pläne und Ziele in die richtige Richtung leiten kann. Wenn du deine Stärken & Schwächen kennst, wird es generell ruhiger auf deinen Wegen & du brauchst dich nicht mehr auf jedem Schlachtfeld zu tummeln, dass das Leben dir beschert. Unschöne Situationen & Tiefs können flüssiger durchlebt werden, weil du weisst, wofür du jeden Morgen aufstehst. Wenn dein Leben noch nicht ganz so aussieht, wie du es gerne hättest, bist du als Leitfigur in der Lage, dich zu motivieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob du auch ein Team leitest oder dich um Follower bemühst in den digitalen Medien. Wenn du den Leitwolf in dir kennst & mit ihm dein Leben gestaltest, ist es nicht wichtig, ob du Leute hast, die dir folgen – dem Leitwolf in dir ist es wichtiger, dass er sein eigenes Leben im Griff hat. Und mit der Konzentration darauf, aus dir und deinem Leben jeden Tag das Beste zu machen, wirst du ohne Mühe Andere damit anstecken und ihr inneres Feuer entfachen. Wichtiger als der Blick darauf, ob dir jemand folgt ist, dass du jedem den Raum gibst, sein Potential vollumfänglich zu entfalten, ihn dazu anspornst, zu leuchten und seine ganz besonderen Fähigkeiten zu zeigen. Dieser Leitwolf in dir hat es nicht nötig, sich zu verbiegen & andere dazu zu zwingen, das zu tun, was tu willst. Führungskräfte verwechseln oft, dass Führen mit dem Entfalten und Fördern von Menschen zu tun hat und kämpfen darum, dass die Leute sie gut finden & ihnen hinterherlaufen oder Angst vor ihnen haben. Sei ein Leitwolf, sei deine eigene Leitfigur & erlaube mit deinem Beispiel, dass du deinen richtigen Weg gehen kannst und auch allen Anderen.

2019 / 17. September

Der Mensch ist ein Sinnwesen. Wir sind süchtig danach, Emotionen zu generieren, die uns unser Dasein spüren lassen, und wir alle sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach der Sinnhaftigkeit unserer Lebensinhalte. Wieviel Sinn gibt es in deinem privaten und beruflichen Umfeld, wieviel Sinnhaftigkeit findest du in deinen täglichen Aufgaben? Und wie bringt dein tägliches Denken und Handeln deinen Lebensträumen näher? Wir sind schneller denn je unterwegs und vergessen nur zu gerne, alle Teile von uns mit auf diese rasante Reise mitzunehmen. Mit der digitalen Entwicklung, mit der wir plötzlich global mit allem und jedem vernetzt sein können, ist es umso wichtiger, klar zu sein. Altlasten loslassen, Situationen zu beleuchten und regelmässiges Reflektieren von dem eigenen Selbst und der Umwelt ist nicht nur hilfreich, sondern in meinen Augen unabdingbar. Dies funktioniert im Coaching ebenso gut wie mit Hilfsmitteln, die ich bei www.erfolgserlebnisse.ch anbiete, um alte Muster zu lösen, sich zu reflektieren, gezielte Themen loszulassen oder sich auf Träume und deren Erfüllung zu konzentrieren.

2019 / 14. September

Nach einer längeren Pause meldet sich Erfolgserlebnisse zurück mit noch mehr Elan und noch mehr guten Inputs. Schon mal was von EFT gehört? Nein, dann wird’s Zeit. Alle, die mich kennen, wissen, dass ich mein Leben mit der Klopftechnik wirklich um 180 Grad gedreht habe und mich von sämtlichen Phobien, Allergien und emotionalen Blockaden befreit habe sowie meine Lebensqualität um ein Vielfaches ins Positive verändert habe. Und was ich kann, kannst auch du. Was soll ich lange über EFT schreiben und erklären?. Schau dir den Film an und staune. Auch nach rund 15 Jahren bin ich nach wie vor ein Fan von EFT, weil es so einfach und effektiv ist. Vor allem ist es interessant, weil du es nach kurzer Zeit und korrekter Einführung auch selbst anwenden und damit Erfolgserlebnisse feiern kannst. Also worauf warten wir dann noch.
https://www.youtube.com/watch?v=7KAmrDCHzzs
Einzelstunden nach Vereinbarung. Mehr findest du natürlich auf meiner Website www.erfolgserlebnisse.ch und ich kombiniere EFT gerne auch mit anderen Methoden, die ich in meinem grossen Rucksack anbiete. Es sind längst nicht alle auf der Website aufgeführt. Ich freu mich auf deine Kontaktaufnahme.

2017 / 12. Februar

Entzünde dein inneres Feuer – das ist nicht nur der Titel der Erfolgserlebnisse. Es ist eine ernstgemeinte Aufforderung, sich dem Leben und seiner Schönheit nit voller Hingabe zu verschenken. Viele Menschen leben in der Kopie des Gestern, während sie von einem Morgen träumen, das sie mit dem Gedankengut von heute selbst nicht verursachen können, weil sie in eine Art Wachkoma gefallen sind, aus dem sie nicht mehr allein herausfinden. Sie halten das, was sie tagtäglich erleben, tatsächlich für real.

Fühlst du dich berufen, deinen Job zu machen, den du jeden Tag ausübst? Fühlst du den Ruf deines Herzens, jeden Tag so zu gestalten, wie du dir das Leben deiner Träume vorstellst? Mit wievielen Erklärungen speisen wir uns jeden Tag ab, warum der letzte Ratgeber doch nicht geholfen hat, warum das Seminar vom letzten Monat doch nichts war? Oder auch beliebt: ich habe keine Zeit, die Kinder lassen mir nicht den Raum, mein Mann möchte nicht… Wir finden immer eine Erklärung. Die Jahre vergehen…

Was wir verstehen müssen, ist, dass dieses Leben mit dem Tod endet. Wenn du denkst, das ist noch weit weit weg, dann könntest du dich eines Tages irren. Doch… was hast du bis dahin getan, um aus dem Leben ein echtes Leben zu erschaffen? Das Leben, in dem du dich heute befindest, ist ein Spiegel deiner bisherigen Schaffenskraft, auch wenn das für viele Menschen schwer ist, zu akzeptieren. Doch gerade darin liegt ein Schatz, und den möchten wir gemeinsam „heben“.

Burnout, Krankheiten und sogenannte Schicksalsschläge, aber auch wiederkehrende Situautionen und Verbindungen, sind Hilferufe oder Wegweiser deiner Seele, dass eine Kurskorrektur vorgenommen werden muss. Die Krise ist eine Chance – nutze sie. Wir möchten gemeinsam mit dir dein inneres Feuer entzünden, wir möchten dir zeigen, was für Talente in der dir stecken, wie genial du bist und dass du etwas Einzigartiges besitzt, was du in die Welt hinaustragen musst. Entzünden statt ausbrennen spricht vor allem auch Menschen an, die aus dem jetzigen Beruf herausfinden und ihre Berufung erkennen und leben möchten.

 

 

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